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PhilosophieArtikel

Konstruktiv oder destruktiv – was darf es sein?


Nicole Ahyanah, 11. Dezember 2020

Auf diesem Planeten gibt es lediglich zwei grosse Energien die wirken: die konstruktiven und die destruktiven Energien. Oder wie die Menschen sich das eher gewöhnt sind: Liebe oder Angst. Und man muss sich einfach für ein Leben auf einer Seite entscheiden. Da gibt es keinen Mittelweg. 

Die Erde ist der Planet der Dualität. Es gibt Oben und Unten, Schwarz und Weiss, Gut und Böse, Liebe und Angst - du verstehst worauf ich hinaus will. Die Schwierigkeit mit dieser Dualität besteht nun aber darin, dass man sich im Leben für eine der beiden Seiten entscheiden muss. Und diese Entscheidung ist gar nicht mal so lapidar wie man vermeintlich denken mag. 

Diese destruktiven Energien sind wirklich schlau. Die Muster für diese tiefer schwingenden Gedanken und Verhaltensmuster werden in unserer Kindheit beziehungsweise von unseren Genen direkt in unser Unterbewusstsein gepflanzt um uns so, selbst wenn wir ein nettes Herz haben, auf ihre Seite zu ziehen. Auf subtile Art und Weise, sind diese Muster ständig schneller als jeder Gedanke den wir haben und bestimmen unser gesamtes Verhalten im Alltag so ziemlich im Alleingang. Jeder, der schon mal irgendeine kleine Sucht abstellen wollte weiss wovon ich hier rede. 

Wie schaffen wir es nun konstruktive Muster zu erstellen?

Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Coaching stellt eine davon dar. Jedoch funktioniert auch Kundalini Yoga und Meditation wunderbar ohne je eine Session bei einem integrativen Coach zu buchen. 

Was jedoch meiner Meinung nach wenig hilft ist es, darüber zu reden wieso wir uns destruktiv Verhalten, wie das passierte, und dann am besten noch in einer Gruppentherapie uns gegenseitig erzählen, warum es so war und ist und halt einfach immer sein wird. 

Das ist wie, wenn du ein Auto hast und dir das Benzin während der Fahrt ausgeht. Es nützt nichts, mit einem Therapeuten darüber zu reden, dass das Benzin ausgegangen ist, warum das passieren konnte, wie du es nicht gemerkt hast und in einer Gruppentherapie von Menschen, denen beim Autofahren das Benzin ebenfalls ausging darüber zu fachsimpeln. Das einzige was du wirklich brauchst ist Benzin um dein Auto wieder zum Laufen zu bringen. 

Und das Benzin in unserem Fall ist, genug Energie in deinem System. Diese kannst du entweder mit Yoga oder über eine integrative Therapie erhalten, indem du die gefangenen Teile deiner Energie aus der Vergangenheit zurück in die Gegenwart holst. Das mag für dich nun etwas schwierig klingen, aber das schöne ist, du musst es nicht verstehen. Einfach tun. 

Also mach die Yoga Klasse wenn möglich jeden Tag. Buche eine Session. Und hier ein Versprechen: 

Jeder, der seine destruktiven Verhaltensmuster loswerden will, kann dies tun. Es ist eine Frage der Technik und des Willens.

Nicole Ahyanah 

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