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Was Stress und Angst in deinem Körper machen

Gesundheit & Zufriedenheit

Was Stress und Angst in deinem Körper machen

Im letzten Jahr haben die Mainstream-Medien, die sozialen Medien und die Regierungen durch die Pandemie eines der größten globalen Angst-Ereignisse der Menschheitsgeschichte geschaffen. Dieses Ereignis hat einen direkten Einfluss auf unseren körperlichen und emotionalen Stress. Es ist Zeit für uns, Wege aus der Angst zu finden und genau darum geht es in diesem Artikel. 

 

Nicole Ercolani, 14. Oktober 2021

Um einen Weg aus der Angst zu finden und zu verstehen, was diese Dauerbelastung des letzten Jahres mit unserem Körper macht, müssen wir über die Rolle des Vagusnervs bei der Aufrechterhaltung von Gesundheit und Wohlbefinden reden.

Innerhalb unseres Nervensystems gibt es das sympathische (SNS) und das parasympathische (PSNS) Nervensystem. Das SNS wird durch Adrenalin angetrieben, die Kampf- oder Flucht-Reaktion, die der Körper auf wahrgenommene Bedrohungen erzeugt. Das PSNS ist das Gegenteil. Es gleicht diese Reaktion aus, indem es Entspannung fördert.

Anhand medizinischer Forschung ist der Hauptregulator des PSNS der Vagusnerv, der 10. Hirnnerv. Er entspringt dem Hirnstamm und wandert durch den ganzen Körper, nachdem er aus dem Schädel ausgetreten ist. In der Tat bedeutet Vagus "der Wanderer". 

Er hilft, die Auswirkungen des SNS auszugleichen, indem er die Herz- und Atemfrequenz reduziert. Er signalisiert die Freisetzung von Prolaktin, Vasopressin und Oxytocin, die alle Entspannung bewirken. Dies hilft bei der Gedächtnisbildung, erleichtert den Tiefschlaf und reduziert Entzündungen in unserem Darmmikrobiom.

Bei hoher Belastung des Vegetativen Nervensystems schüttet der SNS dauerhaft Stresshormone aus. Diese Ausschüttung führt dazu, dass klares Denken und diversifizierte Meinungsbildung nicht mehr möglich ist, da der präfrontale Kortext teilweise oder ganz von dem "Notfallsystem" unseres Gehirns abgeschnitten wird. Das einzige, was unser Gehirn in diesem Zeitpunkt noch "regiert", ist das andere Extrem. Aufsteigendes retikuläres Aktivierungssystem (ARAS), ein Netzwerk von Nervenverbindungen im Hirnstamm. Alles, was wir wahrnehmen, gelangt in unser Bewusstsein, indem es das ARAS durchläuft - es ist unser Gefahrenradar, der das Hintergrundrauschen des Lebens durchsiebt, um Bedrohungen zu erkennen. 

Eine Stimulation der Neuronen der Kerngebiete oder ihrer Fasern bewirkt eine Aktivierung autonomer und motorischer Systeme. Dies bedeutet, dass dadurch der Organismus von einem "wachen Ruhezustand" in einen Zustand erhöhter Aufmerksamkeit versetzt wird. In Folge dessen steigt die Wachheit, über den Hypothalamus werden verschiedene Funktionen ausgeübt und wird über das mimische System mit emotionalen und affektiven Reaktionen verbunden.

Die Welt mit dem ARAS zu interpretieren bringt eine Vielzahl von Problemen in unserem täglichen Leben mit sich und erzeugt unerwünschten Stress und Angst. Bei hoher Belastung des SNS und dauerhafter Ausschüttung von Stresshormonen, kann unser Gehirn nicht mehr klar denken. Du kannst keine klaren Entscheidungen fällen und fühlst dich im Allgemeinen erschöpft, gestresst und nicht sehr zufrieden. 

In einem solchen Zustand klammern wir uns an die Vergangenheit und machen uns über unsere Fehler Vorwürfe. Die Angst treibt uns auch dazu, uns Gedanken über die Zukunft zu machen und uns über Dinge zu sorgen, die noch gar nicht passiert sind. Auf diese Weise legen wir Wert auf vergangene oder zukünftige Ereignisse auf Kosten der Gegenwart, in der der wahre Wert des Lebens liegt. 

Wie kann Stress und Angst im Köper abgebaut werden?

Um aus diesem Stress- und Angstzyklus auszutreten gibt es unterschiedliche Möglichkeiten. Eine einfache und effiziente Variante ist regelmässiger Sport beziehugnsweise Yoga. Wer einen fiten Körper und genügend Energie hat, dessen Nervensystem gleicht sich aus und ist bei höherer Belastung stressresistenter. 

In den alten Yogalehren wird dem vegetativen Nervensystem eine sehr hohe Bedeutung gegeben. Es wird mittels spezifischen Atemübungen gestärkt und der so genannte Pranakörper (Atemkörper) wird durch diese gestärkt. Dadurch entsteht eine gewisse Resistenz gegenüber Stress. 

Eine ebenfalls sehr effektive Lösung ist das Vagusnerv-Lächeln. Diese Übung dauert 60 Sekunden und man muss sich selber ein extremes Lächeln aufsetzten und dieses beibehalten. Da der Vagusnerv auf seiner Wanderschaft auch in unserem Kiefer vorbei kommt, wird bei einem Lächeln eine Botschaft an unser Gehirn gesandt, dass es nun Glückshormone ausschütten kann. Bei dieser Übung werden Angst- und Kampfhormone durch Glückshormone gefressen und es entsteht wieder ein Ausgleich!

Versuche doch mal 40 Tage diese Übung oder täglich 3 Minuten Feueratem und schaue, wie sich dein Wohlbefinden und deine Stressresistenz verändern. Viel Spass! 

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